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1

Dienstag, 21. Januar 2014, 23:09

Universum - Rein philosophisch

Hallo an alle,

ich bin gerade so am Denken im Bereich der Philosophie und da bekam ich einen Anstoß. Es hat mit dem Universum zu tun :D , aber erstmal nur mit einem kleinen Teil. Der Frage nach dem Anfang. Hatte das Universum einen Anfang? Wurde es erschaffen? So viele Fragen, die man stellen könnte und ich würde gerne eure Meinung hören.
Ich bin mir des Urknalls selbstverständlich bewusst, aber laut der Theorie gab es die ganze Energie, die wir heute haben schon damals, komprimiert auf einen winzigen Raum. Und das kann man ja nicht wirklich als den "richtigen Anfang" bezeichnen (den wir vermutlich nie wirklich bestimmen können).
Also schießt los , wenn ihr denn wollt :D


Ich erläutere hier unten dann mal meinen Gedankengang. [Nur falls ihr unbeeinflusst antworten wollt.]


Es scheint populär zu sein, davon auszugehen, dass das Universum einen Anfang hatte und das davor nichts existierte. Ich weiß nicht, warum das vielen plausibel erscheint, obwohl sie nie "nichts" gesehen haben. Den das Nichts sieht man nicht und ich meine nicht "Es ist durchsichtig". Es ist nicht existent. Im Nichts existieren weder Raum noch Zeit. Es ist eben... nichts.
Dazu kommt, dass wir eigentlich folgende Dinge festgestellt haben:
1) Energie geht nicht verloren. (Also könnte sie gut und gern schon immer existiert haben)
2) Wenn man von einem Anfang ausgeht, hat man das Problem den Anfang zu erklären.

Also...
a) "Der Standard-Zustand ist das Nichts." klingt wenig plausibel.
Ein Zustand den wir nie beobachtet oder erfahren haben und in dem nichts existiert, weil er selbst nicht existiert bzw generell nichts existiert.

a.2) Entstehungsproblem, wenn man von einem Anfang ausgeht.
Ergibt sich aus a). Wie soll aus Nichts Alles werden?

b) Beobachtungen zeigen, dass Energie sich verändert und nicht verloren geht.
Es hätte also schon immer so sein können.

c) Ockhams Rasiermesser
Die einfachste, mögliche Theorie ist immer vorzuziehen.

LG,
DerWandernde
"There is no justice in following unjust laws."
— Aaron Swartz

2

Dienstag, 21. Januar 2014, 23:23

Wenn die Energie auf einen winzigen Punkt komprimiert war musste es ja einen Anstoß geben der diese Energie freigesetzt hat. Aber wo kam die Energie denn eigentlich her? Es kann ja nich "nichts" aus dem nichts entstehen.

Und wenn es einen Anfang gab muss das Universum ja auch in Ende haben. Aber was ist nun wenn die Energie wieder aufgebraucht ist, was passiert dann?

Bricht das ganze Universum wieder zusammen? Weil es dehnt sich ja immernoch aus, es ist ja wie ein Ballon. Und wenn man einen Ballon zu viel Luft gibt dann platzt er irgendwann.
You have reached your final destination.

3

Mittwoch, 22. Januar 2014, 08:00

Wieso muss etwas, das einen Anfang hat, auch ein Ende haben?
Der Raum, in dem sich unser Universum gerade ausdehnt, ist z.B. unendlich.
Wir können uns die Unendlichkeit aber nicht vorstellen, weil wir in einer Welt mit Begrenzungen leben.
Warum sollte also die Zeit nicht auch unendlich sein?

Interessanter ist die Theorie, dass es vor dem Urknall auch keine Zeit gab. Das kann man sich auch nicht vorstellen. Dass es keine Zeit gibt... und das vielleicht für eine unendlich lange "Zeit".. in der es keine Zeit gibt... verwirrend ;)

Vielleicht war dieser konzentrierte Punkt zu Beginn unseres Universums ja unendlich lange (ohne Zeit zu besitzen) vorhanden und eine bestimmte chemische Reaktion sorgte dann für den "Anstoß"
Ich ironiere solange, bis ich zum Sarkasmus komme.

4

Mittwoch, 22. Januar 2014, 09:31

Huhu :)

Also in jungen Jahren habe ich doch echt mal in so einem Verhörraum gesessen und ich bin da echt sehr sicher, dass ich "nichts" gesehen oder gemacht habe. So kann es also schon mal nicht sein, dass es "nichts" nicht gibt.

Hab auch mal im Netz geschaut, was denn das Netz so unter Nichts versteht. Da gibt es ja zig Seiten die sich da austoben und teilweise halbe Romane versuchen mir zu erklären, was nichts, in seinen verschiedenen Formen, denn so sein könnte/sollte.

Nun wie war das mit dem Anfang? Eigentlich wie immer, man rottet sich zusammen und hängt ne Zeit lang rum und dann hat man die Faxen dicke und entfernt sich eher voneinander. Beim All ist es wohl wie in der Ehe, irgendwann knallt es halt und dann fliegen die Fetzen in alle Richtungen weg.

Ob der Raum da unendlich ist? Schwer zu sagen. Für eine Ameise ist die Erde sicher auch recht groß und vielleicht hat die ja auch den Eindruck, es wäre unendlich. Muss aber nicht so sein, für uns sieht das ja schon wieder anders aus. Die Tage hatte ich was im Netz gelesen, so ein Gasriese im All. 2 Millionen Lichtjahre groß. Muss man sich mal reintun. Park damit mal ein.

Es scheint also schon Platz zu geben, doch unendlich ist mir dann doch etwas hoch gegriffen. Auf der anderen Seite kann man dann aber vielleicht mal erfassen, wie klein und nichtig wir vielleicht sind. Ein Nichts im All ;)


LG Ajescha
Du sollst nicht sehen um zu glauben, sondern glauben um zu sehen :)

Manchmal erinnere ich mich an Momente, die noch gar nicht stattgefunden haben.

5

Mittwoch, 22. Januar 2014, 09:48

Wenn es den Urknall gab, aus dem Materie, Raum und Zeit entstanden ist, dann muss vorher doch eine Energie existiert haben, die den Urknall hervorgerufen haben muss. Also kann es nicht "nichts" gewesen sein. (Allerdings kenn ich mich in der Materie wirklich nicht aus)

Wenn es keine Unendlichkeit gibt, sondern eine Endlichkeit...was ist dann dahinter? Nichts?
Ich kann mir keine Vorstellung davon machen, was ein Nichts sein soll.
Ohne jetzt nach einem Nichts gegoogelt zu haben.

Über Zeit haben wir schon öfter diskutiert. Es wurde behauptet, dass die Zeit eine Vorstellung der Menschen ist, und dass eigentlich alles
gleichzeitig existiert. Das zu Erfassen ist widerum sehr schwierig, zumal wir grundsätzlich vor und zurück denken.

Ajescha, du kannst nicht nichts machen....du atmest, du bist, deine Zellen arbeiten.....also bist du nicht nichts! Du bist Energie.


und wenn wir uns nur träumen? :D :D Ist der Traum dann auch Energie?
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

6

Mittwoch, 22. Januar 2014, 10:50

Huhu Maggy... :)

Zitat

Wenn es keine Unendlichkeit gibt, sondern eine Endlichkeit...was ist dann dahinter? Nichts?
In jungen Jahren... in der Zeit als Jugend noch forschte... wenn der Junge dem Mädchen in die Hose oder unter den Rock gelangt hat und die fragte, was machst denn da???

Nichts! :thumbsup:

Es würde daraus also folgen, wenn es keine Unendlichkeit gibt, dann ist hinter der Endlichkeit ein Typ der gerade seine Finger verschwinden lässt.

Man könnte es nun weiter führen, dass sich dann da auch was ausdehnt, doch das würde nun zu weit gehen. :whistling:



LG Ajescha
Du sollst nicht sehen um zu glauben, sondern glauben um zu sehen :)

Manchmal erinnere ich mich an Momente, die noch gar nicht stattgefunden haben.

7

Mittwoch, 22. Januar 2014, 11:04

Unsere Galaxie ist so groß wie ein mohnsamen, und das Universum hat dann die Größe eines Fussball stadions.

So kann man sich es ungefähr vorstellen
You have reached your final destination.

8

Mittwoch, 22. Januar 2014, 12:04

]Es würde daraus also folgen, wenn es keine Unendlichkeit gibt, dann ist hinter der Endlichkeit ein Typ der gerade seine Finger verschwinden lässt.

[/quote]

Die Definition von NICHTS zwischen Männern und Frauen ist sicher auch verschieden....

Resultat Mann: Nichts = sich in die Hose greifen tz tz.

Zählt das überhaupt noch zum Thema? :D
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

9

Mittwoch, 22. Januar 2014, 12:27

Klar sind wir noch im Thema.

Dennis beschreibt ja.....

Zitat

Also...

a) "Der Standard-Zustand ist das Nichts." klingt wenig plausibel.

Ein Zustand den wir nie beobachtet oder erfahren haben und in dem nichts
existiert, weil er selbst nicht existiert bzw generell nichts
existiert.



a.2) Entstehungsproblem, wenn man von einem Anfang ausgeht.

Ergibt sich aus a). Wie soll aus Nichts Alles werden?
.... also sollten wir erst mal kucken was denn dieses "nichts" ist.

Und liebe Maggy, der Mann greift da nicht sich sondern "Ihr" in die Hose und wenn die Geschichte dann weiter geht, dann sind wir auch bei einer Ausdehnung. Ob jetzt erst mal Schwellkörper oder Bauch ist ja egal, vielleicht kommt dann auch die Sache mit der Ehe, wo dann die Fetzen fliegen und alles weg driftet.

Wir sind also voll beim Thema. :thumbup:
Du sollst nicht sehen um zu glauben, sondern glauben um zu sehen :)

Manchmal erinnere ich mich an Momente, die noch gar nicht stattgefunden haben.

10

Mittwoch, 22. Januar 2014, 12:39

Unsere Galaxie ist so groß wie ein mohnsamen, und das Universum hat dann die Größe eines Fussball stadions.

So kann man sich es ungefähr vorstellen


Naja schmeiss mal das Mohnkorn in die Sonne, dann hast du eher das Größenverhältnis ;)

Unsere Erde kreist in unserem Sonnensystem herum. Und unser Sonnensystem ist eines von etwa 100.000.000 .000 - 300.000.000.000 Sonnensystemen.
In Worten: 100-300 Milliarden Sonnen gibt es in unserer Milchstraße, die eine Galaxie ist.
In unserem Universum gibt es aber nicht nur die Milchstrassengalaxie, sondern momentan sind etwa 50 Milliarden (50.000.000.000) Galaxien sichtbar.
Und jede dieser 50 Milliarden Galaxien beherbergt wieder hunderte Milliarden Sonnensysteme.

Unsere Milchstraße misst 100.000 Lichtjahre und der Abstand zur nächsten Galaxie sind etwa 2,5 Millionen Lichtjahre.

50 Milliarden Galaxien (und das sind nur die für uns sichtbaren!) mit einem mindestabstand von 2,5 Millionen Lichtjahren... und Galaxien mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren...

Also Mohnsamen und Fußball ist da wirklich zu wenig Größenunterschied ;)

Hier mal ein schönes Bild vom Hubble Teleskop aufgenommen. Jeder Lichtpunkt darauf ist kein Stern, sondern eine Galaxie wie unsere Milchstraße:



Und das Bild ist von 1995.. inzwischen würde man da noch mehr sehen..
Da kommt man sich ja ziemlich klein vor...


Zeit ist übrigens keine Erfindung der Menschen sondern eine Messbare Größe, die physikalisch von Gravitationsquellen verändert wird und nicht überall gleichmäßig abläuft. Eine Uhr in einem Flugzeug oder Raumschiff läuft langsamer als auf der Erdoberfläche z.B.
Ich ironiere solange, bis ich zum Sarkasmus komme.

11

Mittwoch, 22. Januar 2014, 20:10

Es gibt keinen Ort an dem Nichts existiert, weil Nichts nicht existiert. Wenn außerhalb des Universums Nichts ist, dann gibt es kein außerhalb des Universums, weil das Nichts nicht existiert. Man kann nicht ins Nichts fallen, weil im Nichts keine Raumzeit existiert. Wenn man an den Rand des Universums kommen könnte, dann könnte man nicht ins Nichts treten, weil da nichts ist.

Wenn man davon ausgeht, dass irgendwann mal Nichts geherrscht hat (iwann "vor" dem Urknall, der wirkliche Anfang, wenn man ihn unbedingt wil), dann ist das Universum, das alles umfasst was ist (lat. universus „gesamt“) aus dem Nichts entstanden; also wäre Alles aus Nichts entstanden. Wenn man davon ausgeht, dass das Universum sich in einem Zyklus ohne Anfang oder Ende befindet, dann hat man das Problem nicht, dass man keine Ahnung hat wie man von Nichts zu Alles kommt, weil dann schon immer Energie existiert hätte, die immer existieren wird.

Ich bin ein Link zu einer Dokumentation über Raum und Zeit
"There is no justice in following unjust laws."
— Aaron Swartz

12

Mittwoch, 22. Januar 2014, 20:32

Huhu :)

Also bei Ama kann man Nichts sogar kaufen. Die Kundenbewertungen sind sogar recht positiv.

Wobei ein Kunde vor Plagiaten warnt, also machen die Fälscher echt vor Nichts halt.

LG Ajescha
Du sollst nicht sehen um zu glauben, sondern glauben um zu sehen :)

Manchmal erinnere ich mich an Momente, die noch gar nicht stattgefunden haben.

13

Donnerstag, 23. Januar 2014, 15:47

oooh das Nichts find ich aber viel Geld,

immerhin ist der Versand kostenlos....dafür bezahlt man NICHTS

hab da noch ein teureres Nichts gefunden
Absolut nix
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

14

Freitag, 24. Januar 2014, 02:20

Moin moin,
ja mit dem "Nichts" und der Zeit ist das halt schon so eine Sache, die einen wirklich an den Rand des Wahnsinns und damit auch ins Irrenhaus bringen kann.
Wenn wir der Argumentation folgen, scheint es mir so zu sein, dass wir uns in einem Kreislauf befinden, aus dem wir nicht ausbrechen können, da die erste Argumentation die zweite ad absurdum führt. Und damit kommen wir dann mal zur Zeit:

Frage 1: Was ist die Gegenwart?

Eigentlich ist die Gegenwart nur der Augenblick, in dem ich eine Taste anschlage. Genau dieser Moment. Denn wenn ich die zweite Taste anschlage, ist die erste schon Vergangenheit. Und so verhält es sich dann auch mit unserem ganzen Leben. Wir leben doch eigentlch nur in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Soll heißen, dass ich, während ich diesen Text hier schreibe, und mir Gedanken über die folgenden Worte mache, oder die nächsten Buchstaben eintippe, schon in der Zukunft lebe. Die Vergangenheit ist dann also der Text, den ich bisher geschrieben habe. Hört sich zwar jetzt ein wenig seltsam an, doch entbehrt das nicht der Plausibilität.

Frage 2: Wann endet die Expansion des Universums oder endet sie überhaupt?

Um diese Frage zu beantworten haben sich schon die größten Wissenschaftler in den Haaren gelegen. Wenn man, wie hier schon geschrieben wurde, davon ausgeht dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, muss man sich ja auch fragen, was vielleicht vorher existiert haben könnte. Nehmen wir nun einmal den Fall an, dass wirklich "Nichts" existiert hat und durch den Urknall alles entstanden ist, dann beißt sich die Katze selbst in den Schwanz. Meiner Ansicht nach hat da irgendetwas existiert, dass den Anstoß für den Urknall gegeben hat. Allerdings nützen uns die schönsten und abenteuerlichsten Theorien einfach nichts, da es nur Theorien sind.
Der Mensch war ja schon immer bestrebt seine Umwelt zu verstehen. Zuerst die Wetterphänomene, die sich die Menschen von ihrem frühen Auftauchen über die Steinzeit bis in die Zeit der Rennesance überhaupt nicht erklären konnten. Daher gab es ja in der Antike so viele Götter.
Mit der Zeit der Aufklärung kommt dann eine andere Sichtweise zum tragen. Es wurde die Physik, die Astronomie und andere Wissenschaften salonfähig. Es wurden dann auch wieder einmal Theorien aufgestellt, die sich inzwischen mit unserer Sicht der Dinge ziemlich plausibel erklären lassen. Manche davon dürften sogar überall im Universum gelten, doch andere wiederum könnten eine ganz andere Gesetzmäßigkeit besitzen. Wer sagt uns denn, dass das was wir als wahr erachten, nicht irgendwo anders als genau das Gegenteil angesehen wird?
Aber nun zum Ende des Universums und seiner Ausdehnung:
Wir sollten uns das, und ich denke, dass machen die meisten, eine solche Ausdehnung nicht wie die Plattentektonik der Erde vorstellen, bei der die Kontinente irgendwann wieder einen einzelnen Superkontinent bilden, also, dass das Universum sich dann wieder zusammenzieht. Was am Ende dabei herauskommt sind doch eigentlich nur Vermutungen.
Wenn man es jetzt mall ganz platt ausdrücken will: "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei."
Ich weiß, wie dämlich das in einer solchen Diskussion anhört, aber wenn wir unseren Wissenschaftlern Glauben schenken dürfen, dann endet das Universum irgendwann. Aber die große Frage ist doch eigentlich: "Was ist der Zustand, in dem unser Universum endet?'" Im "Nichts" oder in einem neuen Zustand von Raum und Zeit, so wie wir ihn bis heute verstanden haben.

Frage 3: Was kommt hinter den Grenzen unseres heutigen Universums?

Tja, wenn jemand die Frage beantworten könnte wären ihm wahrscheinlich sämtliche Nobelpreise sicher. Nur, dass kann niemand. Auch in dieser Hinsicht können wir nur Spekulationen anstellen. Doch was könnte sich hinter diesen Grenzen verbergen? Noch ein größerer Raum?

Es gibt da so viele Unklar- und Unwägbarkeiten, dass von einer auf die andere Sekunde all unser Wissen über das Universum auf den Kopf gestellt werden könnte.
So, genug der Zukunft und der Vergangenheit.

mfg

Hank

15

Freitag, 24. Januar 2014, 12:20

Boah Ajescha...

Vorsicht, das ist Abzocke...Ja, ich habe mir auch NICHTS gekauft. Nun besitze NICHTS. Ich bin also mittellos. Und ich werde es auch nicht mehr los. Wenn ich jemanden frage, ob er NICHTS von mir haben will, dann verneint er. Ich habe auch versucht, NICHTS wegzuschmeißen, aber trotzdem hatte ich immer noch NICHTS. Ich kann also nur abraten.
Ich ironiere solange, bis ich zum Sarkasmus komme.

16

Samstag, 25. Januar 2014, 00:26

Moin Schatti,
da geht es Dir so wie mir. Habe mir auch NICHTS andrehen lassen. Aber brauchen kann ich es nicht. Vor allem wenn Du NICHTS verlegt hast findest Du auch NICHTS nicht wieder.
Na ja, diese Reihe könnte man unendlich fortsetzen und käme dann doch immer wieder zu der Einsicht, das man NICHTS besitzt und dann auch blöd angeschaut wird, wenn man versucht NICHTS zu verkaufen.
Daher ist die Defination von NICHTS eigentlich nur NICHTS.

mfg

Hank

17

Sonntag, 26. Januar 2014, 01:18

@Der Wandernde

Naja du widersprichst dich da etwas ;) :

Du sagst:
"Es gibt keinen Ort an dem Nichts existiert, weil Nichts nicht existiert."
Und später:

"Man kann nicht ins Nichts fallen, weil im Nichts keine Raumzeit existiert."
Wenn das "Nichts" nicht existiert, dann kann man auch nicht davon reden, ob da drin etwas existiert, weil das "da drin" ja schon nicht existiert ;)


"Wenn man an den Rand des Universums kommen könnte, dann könnte man nicht ins Nichts treten, weil da nichts ist."
Und was ist dann hinter dem Universum?
Soweit die Wissenschaft es erklären kann, dehnt sich unser universum seit dem Urknall aus.. aber: WORIN dehnt es sich aus? In welchem "Raum" geschah der Urknall? Was ist ausserhalb des sich ausbreitenden Universums? Und hat dieser Raum, in dem unser universum sich ausbreitet eine Grenze? Wenn ja, was ist hinter dieser Grenze? Die Wissenschaft sagt, dass der Raum, in dem sich unser Universum ausbreitet, unendlich groß ist. Aber das können wir uns mit unseren Gehirnen einfach nicht vorstellen. Genauso wie das "Nichts". Unser Gehirn ist darauf eingestellt, Dinge zu sehen oder zu fühlen. Die Existenz von "Nichts" können wir nicht begreifen, aber das bedeutet doch nicht, dass es nicht existiert...


Kennst Du das Beispiel von den Platt-Tierchen?
Die Wissenschaft nimmt diese Metapher gerne, um das Problem mit solchen Phänomenen wie "Nichts" oder "Unendlichkeit" zu verdeutlichen.
Diese "Platt-Tierchen" sind erfundene Wesen. Sie bestehen nur aus 2 Dimensionen. Länge und Breite. Eine Höhe kennen sie nicht. Sie sind eben "Platt". Stellt euch eine ganz flache Ebene vor. z.B. ein Blatt Papier.. Darauf zeichnet ihr ein paar Wände. Jetzt kommen diese Platt-Tierchen und wandern darauf umher. Die gemalten Wände können sie erkennen, weil sie in der gleichen Ebene liegen. Wenn ihr nun über diesem Blatt seid und darauf herunter blickt und mit diesen Platt-Tierchen redet, dann würden sie nur die Stimme hören, aber euch nicht sehen, weil ihr euch über ihnen befindet, in der dritten Dimension. In der "Höhe". Ein Zweidimensional denkendes Wesen würde also eure Anwesenheit spüren, aber euch in der dritten Dimension nicht wahrnehmen. nur an der Stelle, wo euer dreidimensionaler Körper die Ebene der Platt-Tierchen schneidet, würden sie diesen unendlich flachen Teil von euch sehen.

Diese Wesen können sich nicht vorstellen, dass es eine dritte Dimension gibt. Sie ist für sie nicht erklärbar. Und genauso ist für uns ein "Nichts" oder eine "Unendlichkeit" nicht zu erfassen.
Ein Wesen, das mehrdimensional denken könnte würde vielleicht gerade über uns stehen und sich darüber amüsieren, dass wir die Unendlichkeit nicht begreifen können... M)
Ich ironiere solange, bis ich zum Sarkasmus komme.

18

Sonntag, 26. Januar 2014, 02:35

Es ist kein echter Widerspruch, weil beides darauf hinausläuft, dass dort wo Nichts "ist", nichts ist. Es kommt drauf an, ob man es von oben nach unten oder von unten nach oben denkt.
Es muss keinen grenzenlosen Raum geben in den sich das Universum ausdehnt. Es könnte einfach nichts da sein, wenn nichts da ist, was die Ausdehnung begrenzt, dann ist sie unendlich lange möglich.
Nichts, also wirklich nichts (nicht so wie die Vakuum/Luft-gefüllten Dinge, die man da so erwerben kann :D ) wäre das "Gegenteil" von allem was wir kennen. Weder Energie, noch Zeit, noch Raum, einfach absolute Nicht-Existenz. Also so existent wie ein Apfel, der nicht da ist.

Wir können sowohl Unendlichkeit als auch Nichts zu einem Teil verstehen. Wir können die Prinzipien dieser Dinge zumindest ansatzweise verstehen, wir haben schließlich Worte dafür. Nichts ist auch nicht gerade eine große Herausforderung :D
Unendlichkeit ist schwieriger nehme ich an. Zwischen 1 und 2 liegen unendlich viele weitere Zahlen, dasselbe gilt für den Bereich 0,00001 - 0.00002 und auch für 1 - 100.
Dann kann man in einem Hotel mit unendlich vielen Zimmern, in denen sich unendlich viele Leute befinden, dadurch alle ein Zimmer weiter ziehen zu lassen, immer ein Zimmer frei für eine weitere Person.
Wenn unser Universum von Nichts umgeben wäre, dann wäre als Schlussfolgerung nichts im Weg, was die Ausdehnung jemals begrenzen könnte, worauf man folgern kann, dass dem Universum eine unendlich lang andauernde Ausdehnung problemlos möglich wäre.
Die Konzepte komplett durch zudenken hat es vermutlich ziemlich in sich, aber man kann sie zumindest oberflächlich erfassen oder sich aber einreden, dass es nicht geht und es nicht versuchen. Sicher ich kann mir nicht vorstellen wie "viel" unendlich viel ist. Aber ich kann den Gedanken dahinter nachvollziehen. Wenn man es allerdings durchdenkt, hat Unendlichkeit es sicher in sich.
Nichts ist dagegen geradezu "trivial".
Nichts ist "Abwesenheit" und wenn man das komplett durchzieht, dann kommt man auf "keine Materie, keine Energie, keinen Raum, keine Zeit" (es ist eben nichts da). Es ist Nicht-Existenz, es existiert nicht, weil es das gar nicht kann, weil etwas, dass aus Dingen besteht, die nicht existieren, selbst nicht existiert.
"There is no justice in following unjust laws."
— Aaron Swartz

19

Sonntag, 26. Januar 2014, 11:43

Naja es geht mir ja gerade darum, dass man sich eben nicht vorstellen kann, wie "viel" unendlich ist.
Oder Nichts. Wie stellst du dir das denn bitte vor?
Es ist kein Vakuum, es ist nicht schwarz es ist nicht weis, es besitzt keine Farbe es ist aber auch nicht unsichtbar.

Oder ein unendlicher Raum aus nichts. Ein Ding ohne Grenzen... ja man kann darüber reden, man kann ihm einen Namen geben. Aber wirklich vorstellen, dass es einen "Raum" gibt, der keine Wände hat und unendlich groß ist, das können wir uns nicht "bildlich" vorstellen. Nur abstrakt als Umschreibung.
Ich ironiere solange, bis ich zum Sarkasmus komme.

20

Sonntag, 26. Januar 2014, 14:26

Wie kann man einen Begriff, für den es so viele Umschreibungen gibt, als nicht existent bezeichnen?

Als ja schon fast so als wenn man Angst vor dem Nichts hat.

LG Ajescha
Du sollst nicht sehen um zu glauben, sondern glauben um zu sehen :)

Manchmal erinnere ich mich an Momente, die noch gar nicht stattgefunden haben.

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