Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spuk und Jenseitskontakte. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 5. Februar 2013, 13:41

Astrologie! aber stimmen die Ephemeriden?

Hi zusammen,


ich habe jetzt neulich so was wie einen Kulturschock erlebt und "Amerika" entdeckt, :D


und zwar habe ich ein Astroprogramm, (man kann sich streiten, ob so was gut oder schlecht ist, ich vergleiche immer die Deutungstexte mit meinem Leben hier und heute, och gerade was nettes gelesen)


jetzt wollte ich spaßeshalber den Stand der Planeten vergleichen, und habe da ein anderes Programm namens Redshift 7 , aber was sit denn das, die Planeten stände sind nicht aktuell, die Ephemeriden stimmen nicht überein. Teilweise stehen die äußeren Planeten um zwei Sternbilder verschoben. Ja Sonne stimmt soweit.


Ich habs mit nem anderen Astroprogramm nochmal verglichen, wieder passt es nicht.


Also Jupiter im Astrolog Prog in den Zwillingen,
Redshift 7 im Stier

Saturn im Astrolog. Prog. in den im Skorpion
bei Redshift 7 tritt er gerade in Waage ein zB.

Weiß eine(r) wie das kommt??? Denn die aktuellen Planeten stimmen jetzt nicht überein. Mit den wahren Begebenheiten, dann sind die Himmelsmechanischen Veränderungen, und die Präzession nicht berücksichtigt, und die Himmelsmechanik stammt von einem anderen Jahrtausend oder wie??? :whistling:


LG Andy ?(




Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »barfussgeist« (5. Februar 2013, 14:07)


Vampirella

unregistriert

2

Dienstag, 5. Februar 2013, 15:36

Hallo Andy,

du sagst es, die Astrologen leben sozusagen in einer anderen (nicht realen) Welt, weil ihre Berechnungen die Veränderung der Lage der Erdachse (Präzession, Nutation) nicht berücksichtigen.

Wenn man sie deswegen kritisiert, argumentieren sie damit, dass es auf die tatsächliche Lage der Gestirne und Planeten gar nicht ankommt, weil sich ihre Erkenntnisse auf andere kosmische Gesetzmäßigkeiten beziehen würden.

Um welche anderen kosmischen Gesetzmäßigkeiten es sich dabei handelt, darüber machen sie keine Angaben.

LG Vampirella

3

Dienstag, 5. Februar 2013, 19:15

Hi Vampirella,
mensch könnte es so betrachten, dass die Deutungs Texte oder Deutungen sich auf die alte Astronomie astrologisch beziehen, aber komisch ist das schon,

wenn jetzt die Planeten nicht stimmen, da wäre es jetzt eine Frage, mal in eine Richtung und zwar.

Auch da hat jemand geschlafen, und die Berechnung falsch gemacht, die Horoskope hätten angeglichen werden müssen, klar kann man eine Berechnung der Ausgangsmechanik betreiben, mich würde mal interessieren, was passieren würde bei 1:1 Abgleich der aktuellen Ephemeriden??


LG Andy

Vampirella

unregistriert

4

Dienstag, 5. Februar 2013, 20:14

Huhu Andy,

vermutlich würde es nicht besser, wenn du Horoskope mit den richtigen Daten berechnen würdest.
Eigentlich sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass der Einfluss von Gestirnen und Planeten auf das menschliche Leben nur äußerst gering sein kann.

Anders sieht es aus mit Jahreszeiten, dem Klima und auch dem Mond.
Es wurde schon nachgewiesen, dass die Jahreszeit, in der jemand geboren wurde, einen Einfluss auf das Leben eines Menschen hat.

Zu meinem Freundeskreis gehörte eine Zeit lang ein namhafter Astrologe und ich habe damals die Gelegenheit genutzt mich intensiv mit der Astrologie auseinander zu setzen.
Ich lernte, selbst Horoskope zu berechnen und verglich z.B. den Verlauf meines Lebens mit berechneten Einflussfaktoren.
Das Ergebnis: Meiner Meinung nach ist das alles Humbug.

LG Vampirella

5

Mittwoch, 6. Februar 2013, 00:02

Hallo Andy,

dein Astrologieprogramm kann zwischen dem siderischen Tierkreis und dem tropischen Tierkreis hin und her schalten. Such einfach unter Einstellungen und Berechnungen.

Der siderische Tierkreis bezieht die Präzession mit ein. Die indische Astrologie arbeitet mit dem siderischen und die westliche Astrologie mit dem tropischen Tierkreis. Allerdings ist bei der indischen Astrologie der Mondstand ausschlaggebend und nicht die Sonne.

Viel Glück!

Sunny

6

Mittwoch, 6. Februar 2013, 23:23

Hallo


@Sunny danke Sunny werde es gleich mal ausprobieren,


ach so geht das
@ Vampirella
Hi Vampirella
unser Gehirn besteht aus Millionen Netzwerken von Neuronen, ein unendliches Chaos, besser als ein Computer,
in diesem Chaos befindet sich ein Geist, der menschliche Verstand das Bewußtsein,


entstanden aus einem Nebel der sich drehte, aus Wasserstoff, Helium, und bisschen andere Elemente Argon, Xenon und co. der Nebel kondensierte aber der Geist in dem Nebel war schon vorhanden, der Kosmos aus Ursuppe (Quarks und Co.)


Kondensierte zum Menschen, zum Geist der sich jetzt von aussen beobachtet, das Universum hat Augen und Verstand bekommen, an seiner Peripherie, statt Kondensat müsste mensch Resublimat sagen, das Resublimat, des Geistes in dem Gas wurde zum Geist im Gehirn, und so komplex wie verschiedene Drehscheiben der Planeten, klar sind Sterne die sich auch verändern weiter weg und haben weniger Einfluss, als die Planeten, und dann Mond und Sonne.


Und es sind ja nur Indiaktoren, ein Spiegelbild, dessen, was in unserem Geist den Netzwerken gespeichert ist.
Kann das sein. In der Akupunktur gibt es die Regel die Akunadel zu drehen, rechts ist verstärken der Enregie und links drehen schwächen, ist hier der Coriolis effekt gespeichert, die Erddrehung und Wind ableitung, die Tor
nadodrehung auf kleinen Raum,



Astrologie also ein Spiegel bild in unserem Hirn gespeichert, der Kosmos.
Die Deutung mag noch etwas holprig sein.


aber???


LG Andy :)

Vampirella

unregistriert

7

Mittwoch, 6. Februar 2013, 23:48

Hi Andy,

das mit dem Spiegelbild ist falsch, weil dann müssten ja logischerweise alle Menschen gleich sein und das sind sie nicht.

Ein Mensch ist sehr komplex und sein Verhalten lässt sich nur schwer im voraus einschätzen, das gelingt höchstens dann, wenn man mehr von ihm weiß, als die paar Daten, die Astrologen zur Verfügung stehen.

Auch dieses "wie oben, so unten" der Hermetik darf man nicht falsch verstehen.

Es bedeutet nicht, dass oben und unten identisch sind, sondern nur, dass oben und unten ähnliche Organisationsprinzipien wirksam werden.

LG Vampirella

8

Freitag, 8. Februar 2013, 15:21

Hi

in der Astrologie sind die Menschen auch nicht gleich.
es gibt verschiedenen Planetenstände in Häusern und Sternbildern, dann Bezüge zu anderen Häusern, dann verschiedene Grade an den Sternbildern, dann Konstellationen Apekte und Halbaspekte, allein da kommt mensch schon auf duzende Eigenschaften das findest Du noch nicht mal im MMPI (Minnesota Mulitphasic Personality Inventory) Mulitphasischer Minnesota Persönlichkeits Inventar, zur Testung der Persönlichkeiten und Pers. Eigenschaften, hier haben wir höchstens 10 Achsen, im Vergleich zur Astrologischen Persönlichlkeit.

Das Universum gleicht einem Chaos ein Differential mit vielen Unbekannten, darinnen eine mathematische Ordnung besteht, der Macrokosmos, der Microkosmos funktioniert auch ebenso ein Chaos, in dem eine unglaubliche Ordnung besteht, ein mathematisches Diffrential, ebenso mit versch. Unbekannten, aber mathematisch erfassbar,


Die Astrologie mit ihren messbaren Vergleichen an Ereignissen, eine aus Beobachtung empirische Projektionsmöglichkeit, der Microkosmos besitzt noch den Stempel, die Signatur, des Macrokosmos in sich.


Wäre das nicht eine Option?


LG Andy

Vampirella

unregistriert

9

Freitag, 8. Februar 2013, 16:00

Hi Andy,

wenn die Menschen ausschließlich durch Einflüsse im Sinn der Astrologie geprägt wären, dann müssten die Menschen, die in einem begrenzten Gebiet zur gleichen Zeit geboren wurden, in ihrem Wesen gleich sein und alle die, die dort kurz zuvor oder kurz danach geboren wurden, ihnen auch noch ziemlich ähnlich sein.

Davon hat man aber im wirklichen Leben noch nie etwas gehört.

Dann wäre es auch nicht so, dass eineiige Zwillinge öfters die gleichen Verhaltensweisen oder Krankheiten haben, wie zweieiige.

LG Vampirella

10

Freitag, 8. Februar 2013, 17:05

Hi Vampirella,


gut das leuchtet mir ein, derselbe Zeitpunkt, wobei Astrologen dann meinen, dass auch der Eigenschaftenkatalog also meintewegen so eine Art Konstellationenbild aus mehreren Eigenschaften besteht, das auch katalogisiert ist nur dann wird es zu einem Wischi waschi und Gummideutungen.

Dann müssen wir die Astrologie in den Bereich der Grenzwissenschaften verbannen, ein ungeklärtes Verhältnis.

Aber villt hat die Astrologie einen anderen Wert.
Nämlich einen psychotherapeutischen Wert,

Viel Menschen, weiß ich aus eigener Erfahrung aus der Praxis, wollen keine Psychotherapie und keine Exploration, also sie wollen sich nicht oder können sich nicht öffnen. Die psychologische Astrologie, kann hier gute Dienste leisten, auch von der datierten Deutung her.

Wenn die KlientIn weiß, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt Tag und Uhrzeit Glück habe, dieses quasi in den "Sternen" steht.
Dann bekommt diese Angelegenheit eine positive Bekräftigung, der Akteur erreicht sein Ziel, eher als wenn er keine Zusage bekommt.

Er weiß um seine Stärken und Schwächen, aber braucht Eltern und sich selber keine Schuld mehr geben, die Sterne sind Schuld, das Geburtsdatum und Zeit, zum Zeitpunkt weil die Gestirne (Planeten), eben so standen.


So kann die AkteurIn selber etwas herausfinden über sich selbst, auch Partnervergleiche können besser verstanden werden, (auch wenn das ganze nicht stimmig ist) Und der Astrologe als (eine Art Priester) erteilt die Weisung gegenüber dem Mystischen"" das Szenario, welches sich dort am "scheinbar" chaotischen Himmel sich abspielt. Die AstrologIn gewinnt das Vertrauen, der Menschen, (insofern er es nicht mißbraucht) und diejenigen können jetzt nunmehr "heilende" Interventionen empfangen, ähnlich verhält es sich mit der umstrittenen Homöopathie auch, wo die Menschen einfach was schlucken wollen, statt sich mit ihrer Psyche auseinanderzusetzen.


Auch bekommen die KlientInnen das erste mal oft ein Gefühl der ersten Selbstreflexion, sich mit Attributen ihrer intrapsychischen Vorgänge zu beschäftigen, auch wenn es an der Oberfläche bleibt, oder nur Ansätze verfolgt.


Zum zweiten, wer schaut nicht in heimlich in sein Horoskop, als mutmach Wochenspruch, früher war es der Bibelvers im Mittelalter jetzt ist es das Tageshoroskop den Tag mit Vorsicht und positiv zu beginnen. :)

LG Andy

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »barfussgeist« (8. Februar 2013, 17:19)


11

Freitag, 8. Februar 2013, 17:48

Hallo Andy,

wenn du die Astrologie hilfreich verwenden willst, solltest du einiges darüber wissen.

Die Planeten haben keinen Einfluß auf den Menschen. Sie bewirken schlicht nichts. Punkt. Sie sind lediglich Anzeiger einer Zeitqualität- Im Sinne von Synchronizität. Jung hat diesen Begriff (Akausalität) in seinen Büchern sehr gut beschrieben. Wenn du also wissen möchtest, wie Astrologie funktioniert und wirksam angewendet wird, kannst du erst mal seine Bücher studieren.

Es geht bei der Astrologie nicht um Kausalität, sondern um Synchronizität. Die Astrologie passt in das holistische Weltbild.

Schau dir ein Horoskop an und betrachte es als Anzeiger für eine bestimmte Zeitqualität, die vorherrscht. Sie ist symbolisch dargestellt. Stellst du zum Beispiel eine starke Saturnqualität fest, ist sie synchron mit Winter, hart, zusammengezogen, kark, einsam, trocken, kalt, Stein ... und so weiter. Oder du stellst eine Marsqualität fest, so ist sie synchron mit Frühling, heiß, spontan, aggressiv, mutig, beweglich, befruchtend, ausbreitend ...

Du kannst also nicht die Planeten verantwortlich machen, wie die Menschen sind oder was sie tun. Du kannst es nur ablesen. Wie auf einer Uhr, die ja auch nicht die Zeit macht, sondern nur anzeigt. Die Uhr ist nicht verantwortlich für die Zeit, wie die Planeten nicht verantwortlich sind für Geschehnisse oder Anlagen. Sie zeigen nur Qualitäten an. Und das symbolisch.

Das Schicksal ist nicht festgelegt oder zementiert. Du bist der Schöpfer (Gott) deines eigenen Lebens. Du kannst aus den gegeben Qualitäten, die eine Rahmenbestimmung darstellen, schöpferisch dein Leben gestalten. Du kannst es auch lassen. Oder sogar die Qualitäten ins negative verkehren und ein böser Mensch werden. Das alles liegt deinen Händen. Denn du hast einen freien Willen. Wie leicht oder schwer dir deine schöpferischen Angelegenheiten gelingen und wo dein subjektives Augenmerk drauf liegt, siehst du aber an der gegeben Zeitqualität in deinem Horoskop. Und da kann man in einer Beratung den Menschen wirklich helfen.

LG Sunny

Vampirella

unregistriert

12

Freitag, 8. Februar 2013, 19:15

Hallo Sunny,

mir ist schon klar, dass solche Gespräche über Astrologie manchen Menschen helfen können, wie auch Andy schon geschrieben hat, aber man darf nicht vergessen, dass falsche Ratschläge auch sehr negative Auswirkungen haben können.

Wenn also die Konstellationen des Horoskops nur eine "Zeitqualität" anzeigen, die sich nur mehr oder weniger stark auswirken kann, dann fehlen in der Astrologie doch Theorien darüber, was das eigentliche Verhalten des Menschen bestimmt.

Ohne dieses Wissen kann man aber nur schlecht brauchbare Prognosen liefern. Oder sehe ich das falsch?

Es bleibt auch unverständlich, warum diese Anzeiger der Zeitqualität (die Sterne und Planeten) in der Astrologie anfangs mit den tatsächlichen astronomischen Gegebenheiten übereinstimmten und im Laufe der Zeit, infolge der Nichtberücksichtigung der Lage der Erdachse, immer mehr davon abwichen und trotzdem noch gültig sein können.
Muss man da nicht annehmen, Astrologie hätte noch nie funktioniert und es würde aus dem Grund auch nicht auffallen, dass sich hier inzwischen ein großer Rechenfehler eingeschlichen hat?

LG Vampirella

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen