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Dienstag, 27. November 2012, 21:58

Die Pollingsrieder Pestkapelle

Huhu ihr Lieben :)
Heute komme ich endlich mal dem nach, was ich vor Wochen schon machen wollte ;) Und zwar möchte ich euch gern von der Pollingsrieder Pestkapelle erzählen.

Viele Geschichten ranken sich um die alte Pollingsrieder Kapelle. Hierbei handelt es sich um eine ein kleine Kirche, einsam in einem Wald gelegen, nicht einfach zu finden ist und oft auch als Pestkapelle Hohenkasten, Rote Kapelle oder (fälschlicherweise) Pestkapelle Weilheim bezeichnet wird. Um die Kapelle herum sind zudem fünf (heute vergitterte) Brunnen angelegt worden, deren Verbindung ein Pentagramm ergiben soll. (Habe allerdings einige Aussagen gefunden, dass dies nicht der Fall sei.) Zudem hält sich bis heute hartnäckig der Glaube, der Wald im Umkreis von 5 km um die Kapelle sei verflucht.
Gerade unter ortsansässigen Jugendlichen galt es häufig als Mutprobe, nachts diese kapelle aufzusuchen.

Schon kurze Zeit nach Errichtung der Kapelle berichteten die Anwohner von nächtlichem Weinen und Klagen, das vom alten Friedhof zu kommen schien und immer wieder gab es Berichte über Geistersichtungen und paranormale Erscheinungen.

Besonders in Vollmondnächten sollen hier nun seit Jahrhunderten Geister durch den Wald spuken, an einem Baum soll eine tote Frau hängen (Das einzigste, was kein Augenzeuge von diesem Ort bestätigte, wie ich laß) und immer wieder werden herumstreunende Geister-Hunde mit feuerroten Augen gesehen, die knurrend umherziehen.

Diejenigen, die sich auf dem Weg zur Kapelle verirrt haben, oder auf dem Rückweg ziellos umherirren, berichteten häufig von einem schwarzen Hund, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht und ihnen den Weg weist. Einige die den Ort aufsuchten berichteten auch von extrem dichten Nebel in manchen Nächten, da sollen sie diesem Hund begegnet sein.

Eine weitere unheimliche Beobachtung scheinen all diejenigen zu machen, die sich nachts in den Wald wagen undzur Kapelle wandern: wenn in der Kapelle nachts Kerzen brennen, sieht man durch die Fenster ein deutliches umgedrehtes Kreuz.
Wurden keine Kerzen angezündet, erscheint im Fenster plötzlich eine rote Gestalt mit dämonischen Augen. Die ohnehin schon schauderhafte Szenerie soll nach Berichten verschiedener Zeugen zudem von Schreien und Klagen untermalt werden.

Zur Pollingsrieder Kapelle gibt es eine dunkle, schaurige Geschichte. Wieviel Wahrheit darin liegt, lässt sich heute nur schwer eruieren, da die Legende zum einen lange zurück liegt und zum anderen – sollte sie doch der Wahrheit entsprechen – seitens der Kirche sicherlich jegliche Anstrengungen unternommen wurden, den schrecklichen Vorfall zu vertuschen. Die Legende lautet wie folgt:

Das Mädchen im Brunnen

Angeblich wurde im Jahr 1625 an der
Pollingsrieder Kapelle ein Mädchen ermordert, dessen Leiche im ersten
Brunnen (ca.80 m von der Kapelle entfernt) gefunden wurde. Dass die
Leiche des Mädchens, welches einen schwarzen Hund besaß, überhaupt
entdeckt wurde, lage einzig daran, dass der Hund tage- und nächtelang
wimmernd neben dem Brunnen saß.


Niemand konnt sich einen Reim darauf
machen, was passiert war und vielleicht wäre der Mörder des Mädchens
niemals entlarvt worden, wäre nicht noch im selben Jahr auf dem Vorplatz
der Kapelle eine Gedenkfeier für das Mädchens abgehalten worden. Nahezu
das ganze Dorf hatte sich versammelt, als plötzlich der Hund des
Mädchens den Pfarrer erblickte, laut bellend auf ihn zu rannte, ihn
ansprang und in den Hals biss, bevor er leise in den Wald verschwand.


Das Geständnis des Mörders

Der Pfarrer, der wohl erkannte, dass
ihm die Verletzung das Leben kosten werde, bat den Herr laut um
Verzeihung für den Missbrauch und den Mord an dem Mädchen – vor Augen
und Ohren der gesamten Gemeinde.


Man sagt, die Kirche hätte den Vorfall vertuscht und die Kapelle Pollingsried kurzerhand entweiht.

So geriet das Kirchlein schnell in
Vergessenheit und erst als die Pest Anfang des 17. Jahrhunderts in der
Region wütete und man nach Möglichkeiten suchte, die Toten fernab
menschlicher Siedlungen zu bestatten, kam der Kirche angeblich

die Idee, zu diesem Zwecke die Brunnen um die Kapelle zu nutzen.

Erste Anzeichen von Spuk

Obwohl die Brunnen recht tief waren
(und immer noch sind), boten diese bald keinen Platz mehr für weitere
Pesttote und man begann, die Toten nun auch rings um die Kapelle sowie
im umliegenden Wald zu begraben. Dies war auch genau jene Zeit, in der
die Anwohner erstmals verzweifelte Schreie und Gejammer hörten, das
nachts aus dem Wald zu kommen schien und auch die ersten
Geister-Erscheinungen wurden gesichtet.


Einer Legende nach sollen im Mittelalter um die heutige Pollingsrieder Kapelle fünf Brunnengebaut worden sein, wobei ihre Verbindung die Form eines Pentagramms ergeben soll. Vier der Brunnen sollen sich dabei um die Kapelle herum befinden, der fünfte Brunnen (auch “Brunnen des Teufels” genannt) soll sich heute unter der Kapelle befinden.

Manche behaupten, die Pollingsrieder Kapelle wurde direkt auf dem fünften Brunnen (Teufelsbrunnen) errichtet,um die seit der Pest umherspukenden Geister in dieser Kirche zu bannen. Ob die Geschichte nun wahr ist oder nicht – die Geister der Pesttoten sollen bis zum heutigen Tag um diesen Ort herum spuken.
Dies würde zumindest die Tatsache erklären, dass niemand bislang den fünften Brunnen ausfindig machen konnte.

Hinsichtlich der vielen Irrwege, die von der Kapelle abgehen, hält sich das Gerücht, diese wären absichtlich so angelegt worden, damit die Geister und Untoten nicht mehr den Weg zurück ins Dorf finden.

Die Kapelle befindet sich in Bayern, zwischen Hohenkasten und Weilheim, in der Nähe des Weilers Pollingsried bei Eichendorf im Lauterbacher Wald. Der Weg zur Kapelle führt durch einen dichten Wald, eine Beschilderung dorthin gibt es nicht, so dass sich ortsfremde Besucher häufig auf dem Hin- oder Rückweg verirren.

Habe lange gesucht und die Kapelle per Google Earth gefunden. Sobald es wieder warm wird möchte ich diesen Ort aufsuchen und mich selbst überzeugen. Wollte euch jedoch daran teihaben lassen :D Falls jemand Interesse hat und sich das auch ansehen möchte. Wäre ich bereit, mich mit euch auf halber Strecke zu treffen und gemeinsam dahinzufahren. Allein wäre mir das sowieso zu heiß :S
Jetz bin ich erstmal auf eure Meinungen hier gespannt :)

LG eure Seraphine

Quellen: http://www.geisterportal.com/blog/spukor…rieder-kapelle/
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht. Irgend einem gefällt er.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Seraphine89« (29. November 2012, 19:27)


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Mittwoch, 28. November 2012, 12:52

Heyo Seraphine..

Ich hab schon öfter von dieser Kapelle gelesen.Ich denke,dass da schon i.was dran ist.Es kann aber auch an der ganzen Umgebung liegen,die schon komisch wirkt.



Ich lass mal einen Link von einem Video da : http://www.youtube.com/watch?v=pXoE-zgpQcI
Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen. Manche lachen nur um nicht zu weinen.

3

Dienstag, 4. Dezember 2012, 07:27

Huhu BloodySarah :D

Danke, dass du dich zu Wort gemeldet hast. Dachte auch erst es liegt nur an der Umgebung, so abgeschnitten, versteckt im Wald mit vielen Irrwegen. Habe dann jedoch viele von einander unabhängige Erfahrungsberichte aufgestöbert und die berichte gaben mir zu denken, dass da was ist.... deswegen wollte ich dahin, um mich selber zu überzeugen. was hälst du von der Idee?
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4

Dienstag, 4. Dezember 2012, 15:48

Heyo...

FInd ich eine tolle Idee und ich würde selber auch gerne mal dorthin aber da bekomme ich ein Problem mit meinen Eltern und auch die Entfernung macht mir einen Strich durch die Rechnung :( :(

Da bleibt nur das Internet...
Nicht alle sind glücklich, die glücklich scheinen. Manche lachen nur um nicht zu weinen.

5

Samstag, 8. Dezember 2012, 16:55

Hallo Seraphine und Sarah,

Ich hab mir mal das Video angesehen und mir is was unheimliches aufgefallen: bei 1:52 erschein ein blitz rechts oben aber wenn man mit Feingefühl den Balken langsam bewegt, erkennt man, dass an dieser Stelle etwas schwarzen ganz schnell von links nach rechts läuft (ein bisschen zu schnell für ein Tier finde ich)

Ich werd mal am PC das Wesen markieren wenn ich Zeit hab

LG
(( Sachen gibts, die gibts garnicht ))

6

Samstag, 8. Dezember 2012, 18:15

Hey Chriss,

Also ich kann da nur 2 Umrisse von dem Tier,das da läuft erkennen...Ist das Blitzen bei dir wirklich bei 1:52 ????

7

Samstag, 8. Dezember 2012, 18:18

Heyy :)

Das find ich schade das es bei dir nicht so funktioniert :(

@Chriss Ich danke dir auf Knien für die Info :D Das wär mir sonst nie u nimmer aufgefallen o.O Wäre super wenn du es markierst :D

LG
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8

Sonntag, 9. Dezember 2012, 12:15

Hallo Seraphine und Sarah,

Sorry aber ich muss euch enttäuschen, ich habe gerade gelesen, dass das Tier der Hund von dem Ghosthunterteam war und der Blitz von einer Camera ist, außerdem war das Rascheln am Anfang die Ohren des Hundes, der sich geschüttelt hat ^^
Aber ich finde trotzdem hat der Ort etwas unheimliches...
Wenn ihr eine Gruppe habt würde ich mich auch anschließen, der Ort ist nur 1 1/2h weg von meiner Heimat

Liebe Grüße
(( Sachen gibts, die gibts garnicht ))

9

Sonntag, 9. Dezember 2012, 15:58

@Chriss wenn alles klappt fahr ich mit meinem Besten u noch zweien im April oder Mai dahin :) bist herzlich willkommen :D man kann sich da ja treffen ;)
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10

Montag, 10. Dezember 2012, 10:42

Hallo,

ich schreibe hier selten, aber zu dem Thema habe ich was rausgesucht. Die Geschichte um die Pestkapelle wurde schon öfter in verschiedenen Foren besprochen, so auch im G-u-G, wo ich seit längerem unterwegs bin. Es gibt einen seitenlangen Thread zur Kapelle dort und ein Einheimischer aus Weilheim (User heinzelmann) hat dazu geschrieben:

Zitat

Also ich möchte euch ja nicht enttäuschen aber das mit dieser Pestkapelle ist leider totaler Schmarrn
Ich kenne die Kapelle und ich war auch schon oft da...es gibt auch
keine Fünf Brunnen die wie ein Pentagram angeordnet sind. Es ist eine
ganz normale Kapelle, nichts besonderes. Da ich Einheimischer bin, kann
ich euch auch sagen das es keine "Jugendlichen die davon Verrückt
geworden sind" gibt...davon hat man hier noch nie etwas gehört und da
ich hier Solche Kapellen gibt es hier in der Gegend zu hunderten und in
jedem zweiten kleinen Wäldchen sind die hier zu finden.

Ich wollte mich jetzt hier nur mal einklinken, da ich hier in der Nähe
wohne und mich schon seit jahren mit dem Thema "Spuk" bei uns in der
Ecke befasse. Der Aberglaube und die Sagen aus den vorherigen
Jahrhunderten werden sich immer noch erzählt. In jedem Moor spukt es
hier also..um die Pestkapellen spuken nachts kleine Lichtlein, die
Seelen der Pesttoten...und Nachts hört man Kirchengesang der Toten in
vielen Kirchen. ich hab ein ganzes Buch darüber "Sagen und Legenden im
Fünfseen-Land". Leider wird das Buch nicht mehr verlegt, es ist im Jahr
1986 erschienen.

Das meiste davon sind wirklich reine Stammtisch-Geschichten, die sich
die Bauern untereinander Jahrhundertelang weitererzählt haben um sich
gegenseitig zu gruseln. Ich glaube zwar an Paranormale Phänomäne aber
hier muss ich doch ganz klar sagen das gerade bei dieser Kapelle sich
wohl eher jemand was aus den Fingern gesaugt hat! Den kleinen "Ort"
Hohenkasten gibts schon, ist ziemlich klein und eher näher an Seeshaupt
wie an Weilheim.


Ich bin mit dem Thema in dem Forum noch nicht ganz fertig mit lesen, aber ich denke das sagt schon einiges aus. Es wurden vorher auch Beiträge geschrieben, die in die gleiche Kerbe schlagen wie die übrigen Teile der Sage, also von wegen schwarzer Hund und junge Männer, die Blut pinkeln. Naja, schade, dass solche wunderbaren kleinen Schätze immer dermaßen ins dramatische gezogen werden. So generell meine ich.
Stranger that I am
in my own land
where no one will remember my name.
~Deine Lakaien~

To this one old highlander gone to the upper stars...

11

Dienstag, 11. Dezember 2012, 07:43

Hallo :D
Ja sowas habe ich des öfteren gelesen :) doch weiß ich auch das es in der Umgebung insgesamt 3 solche Kapellen gibt. Und die Einheimischen reden von einer anderen ohne Brunnen....denn ist es so das es da eine Kapelle mit angeblichem Fußabdruck des Teufels gibt, eine normale Kapelle ohne Brunnen und die die ich meine mit Brunnen. Einige von den Einheimischen...bzw ein Großteil....schweigen und wollen absolut nix von besagter Kapelle wissen...man kann wohl froh sein wenn man eine Wegbeschreibung bekommt ;)
LG :)
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Freitag, 14. Dezember 2012, 07:35

Das mit der Wegbeschreibung ist ja das seltsamste. Ich habe den Thread den ich zitiert habe noch ein bisschen weiterverfolgt gehabt und da haben einige nach einer Wegbeschreibung gefragt, um sich selbst ein Bild machen zu können. Alle die behauptet hatten, einmal dort gewesen zu sein, wollten keine Aussagen machen und es hieß nur man wisse nicht mehr, wo es war. Es wurde auch, wenn ich mich recht erinnere, eine falsche Antwort dazu gegeben bzw eine andere Kapelle beschrieben als gemeint war... Ich werd aus der Sache wirklich nicht schlau und finde es sehr ermüdend, immer wieder im Nirgendwo mit den Recherchen heraus zu kommen.
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~Deine Lakaien~

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Samstag, 15. Dezember 2012, 13:22

Huhu Jigoku Sora :)
Genau das ist das, was mich immer wieder irritiert. Die die da waren wollen nicht mehr darüber reden. Darauf hin habe ich entschieden, dahin zu fahren und mich selbst zu überzeugen. Habe lange gebraucht um die Kapelle zu finden und anhand von Maps hab ichs dann gefunden. Wegbeschreibung konnte ich nirgends finden, also musst ich mir selbst helfen :) Sobald es warm wird werde ich also hinfahren und hoffe ich kann euch einen guten Augenzeugenbericht liefern. Nach dem was ich gelesen habe, bin ich der Meinung: Egal was sich da oben abspielt, es soll anscheinend nicht in die Öffentlichkeit gelangen.

LG
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht. Irgend einem gefällt er.

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Mittwoch, 24. April 2013, 04:30

Moin Leutz,

meines Erachtens ist das wieder einmal so eine dieser "Urban Legends", die sich allenthalben in unserem Land breitgemacht haben.
Im ersten Teil des Berichts haben wir doch schon den Grund dafür, warum die Kirche die Kapelle augegeben hat. Wie schon so oft hat die Kirche versucht eine eklatante Verfehlung eines ihrer "Brüder" mit Erfolg zu vertuschen. Kennt man ja auch aus der heutigen Zeit. Und dann, als die Pest wütete, reaktivierte man die Kapelle einfach wieder. Das mit den Brunnen kann ganz einfach so gewesen sein, dass genau dort Quellen oder genug Grundwasser vorhanden waren um die Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Alles andere ist für mich eigentlich nur Mähr und Legende.
Und was die GH-Teams anbetrifft, so habe ich dazu meine eigene Ansicht.......

mfg

Hank

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Mittwoch, 1. Januar 2014, 21:25

Pestkapelle

In unregelmässigen abständen gebe ich das Suchwort Rote Kapelle in google ein, jetzt schon lange nicht mehr aber es ist interessant was sich seither getan hat in diversen Foren.
Ich muss zugeben ich bin für sowas zugänglich würde es aber nie herausfordern. Der Grund warum ich hier Poste obwohl schon sehr lange nichts mehr gepostet wurde ist schlichtweg der dass ich verdammt oft dort war. Das Interessante daran ist dass es 3 evtl sogar 4 Wege dorthin gibt. Früher bin ich immer über seeshaupt gefahren. Frisch den Führerschein in der Hand fuhren wir spät nacht einfach wengs der Gaudi da rauf. Das Problem ist dass man immer an einem Bauernhof vorbeikommt und man sagt dass die Eigentümer nicht begeistert sind wenn dort nachts autos rauffahren zumal man es eh nicht darf. Zu der Aussage dass die Brunnen wie ein Pentagramm angelegt sein sollen muss ich sagen dass es dann ein komisches Pentagramm sein muss weil 2 Brunnen relativ nahe nebeneinander liegen und ein 3. weit zurück den weg entlang richtung Bauern. Wir waren so oft da oben und sind dann irgendwann von Hohenkasten aus rauf gefahren weil dann die spitzkehre einer Abzweigung nimmer so lang dauerte ums licht nicht länger wie unbedingt nötig ausmachen zu müssen. Wir haben ausser Astknarzen und ein Motorengeräusch als ein spezl mim Moped kam nie was gehört oder gesehen. Klar hat mal ein Hund gebellt, aber dieser Hund kam eindeutig vom Hof des Bauern weil wir angehalten haben beim zurückfahren und es kam eindeutig vom hof der relativ nahe an dem Weg liegt. In der Tat wird es so sein dass aufgrund der geschichten der Ort seinen Grusel erhält. Wenn der richtige dabei ist und die geschichten richtig rüberbringt kann es nur wegen der vorstellung gruselig sein. ich kann nur behaupten dass ich zwar einmal panik bekam und so schnell wie möglich sah dass ich land gewann aber das einzig ungewöhnliche was ich selber erlebte war schlichtweg die tatsache dass ich garantiert den selben weg fuhr wie ich rauffuhr aber ganz wo anders rauskam. Spukgeschichten eines anderen Trupps behaupten dass eine Beifahrerin eine weisse frau sah. sie war hysterisch danach, keine ahnung ob man das spielen kann aber wenn man an was glaubt sieht man es ja auch. Ich will die Kirche nicht runter spielen. Es gab auch mal ein Buch der Roten kapelle aber niemand weiß mehr was davon aber irgendwann gingen wir am tag mal rauf. es waren 2 Münchner Autos da und die hatten einen schlüssel für diese kapelle. Ich habe mir die Kapelle von innen angeschaut. es hingen Bilder darin die diese Kapelle zeigten mit kleinen hütten im Umkreis. Wenn ihr mich fragt ist es nur eine Dorfkapelle die vom dorf halt übergeblieben ist. Leider wird sie halt für schaudergeschichten missbraucht die von generation zu generation weitergegeben werden.

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Donnerstag, 17. April 2014, 17:38

Höllenhunde

:) Von diesen Höllenhunden hab ich mal was gelesen.

Da stand drin das sie nicht immer böse sind.
Einige Leute haben berichtet das der Hund groß und ganz schwarz war mit roten Augen.
Er hat ihnen gefährliche Wege versperrt und ihnen damit das leben
Gerettet.
Andere meinen sie wurden angegriffen und es gab tote.
Diese Wesen können über all und jeder Zeit auftauchen.

Ich fande die Bilder und Geschichten gruselig ;(

17

Sonntag, 20. April 2014, 23:33

Die Geschichten über die "Pestkapelle" bei Weilheim lesen sich sehr interessant, sind aber nachweislich der totale Unsinn. Ich war selbst schon mehrfach vor Ort, die Einheimischen feiern sogar regelmäßig Feste an der Kapelle, etwa die dort ansäßigen Jäger. Auch Gottesdienste finden nach wie vor darin statt.

http://www.jagd-weilheim.de/de/bilder-po…er-kapelle.html

In den Brunnen wurden auch keinerlei "Leichenreste" wie Knochen oder sonstwas gefunden, wenn dort wirklich endlos viele Pesttote gelandet wären, müsste man noch irgendwas dort finden können - laut übereinstimmenden Aussagen und alten Dokumenten gab' es an der Stelle auch nie einen Pestfriedhof. Die Legende die der Kapelle zugrunde liegt, war eigentlich urprünglich sogar eine "positive" Geschichte. Und zwar sagt die originale Legende aus, dass nach der Stiftung der Kapelle nie wieder jemand an Pest erkrankt ist in dem Bereich, in dem man die Glocke der Kapelle hören konnte.

Geister und Spukgeschichten sind erst in der relativ nahen Vergangenheit entstanden und natürlich durch die einsame Lage im Wald und durch den Besuch von Möchtegern-Satanisten angeheizt worden. Die Jungs und Mädels rennen dort im Ledertrenchcoat durch die Büsche und machen ein bisschen auf Blair Witch Project.

P.S.: In der Gegend gibt es keine "gefährlichen" Wege, die der Hund versperren könnte...egal in welche Richtung man losstolpert, spätestens nach 20 Minuten ist man aus dem Wald raus. Welche Gefahr der Hund also abwenden soll, weiß ich nicht. Außer einem Zeckenbiss oder dreckigen Schuhen natürlich.
Wer Angst zeigt hat keinen Glauben...