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1

Dienstag, 17. Dezember 2013, 10:46

Liebeserklärung an die Homöopathie

Guten Morgen,

ich möchte mal mit Euch darüber reden, was ihr überhaupt von der Homöopathie haltet.

Glaubt mensch wissenschafltichen Studien von heute sollen Homöopathische Mittel keine Wirkung haben, zumindest bleibt es im Parameterbereich des Placeboeffektes.

Jetzt ist es aber so, dass meine Tochter zur Zeit alle Schulmedizin ablehnt, von Antibiotikum bis Paracetamol, Zäpfen alles lehnt sie ab.

Sie ist jetzt 6 Jahre, selbst das untermixen in die Nahrung, Wasser Milch bekommt sie heraus.

Ausnahme die Kügelchen der Homöopathie, ich habe ihr zum Beispiel bei Mittelohrerntzündung und bei Magen- Darm Erkrankungen etwas gegeben, oft schien es so, als müsse sie ins Krankenhaus. Aber jedesmal wird sie "gerettet" von der Homöopathie.

Also was steckt dahinter, was denkt ihr??

Und welche Heilerfahrungen habt ihr damit gemacht?? Ronja schmecken die Pillchen sehr gut. Ob Belladonna, Aconitum, Camomilla, Pulsatilla.

Es scheint zu wirken. Ansonsten lehnt sie jede Arznei ab, auch gut schmeckende Hustensäfte.

LG Andy

2

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 13:05

Moin Andy,
man kann darüber geteilter Meinung sein. Was Deine Tochter betrifft, könnte es sein, dass diese Pillchen vielleicht bunter sind als die normalen Heilmittel.
Aber ich denke, das Vernünftigste wäre eine Mischung aus beidem. Es ist ja schon seit altersher bekannt, dass bestimmte Kräuter, auch wenn sie giftig sind, in gewissen Dosen helfen. Leider scheint da immer noch so ein wenig dieses mittelalterliche Denken an Kräuterweiblein zu herrschen.
Aber der wichtigste Punkt scheint mir der zu sein, dass die Lobby der Pharmaindustrie gehörig ihre Finger im Spiel hat. Ist ja auch klar, wenn viele Menschen auf Naturheilmittel zurückgreifen sinken ihre Profite. Es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass manches mit Chemie schneller zu kurieren ist.
Ich denke, das beide Seiten sich ergänzen sollten. Warum muss ich mir bei einem simplen Schnupfen sofort die Chemiekeule geben? Ich kann es doch auch mit der Natur versuchen. Unsere Vorfahren waren ja auch nicht gerade geistig minderbemittelt. Im Mittelalter war es ja so, dass die Kirche, explezit die Klöster, für sich in Anspruch nahmen, heilen zu können und dass das eigentlich nur mit Gottes Hilfe gehen würde. Dabei gab es ja schon seit Jahrtausenden die Kräuterkunde. Nichts anderes wandten die Mönche an. Nur das dann noch eine gehörige Portion Glaube dazukam, den sie sich natürlich auch bezahlen ließen. Und wenn dann mal ein Mensch mit offenen Augen durch die Welt lief und sich mit Kräuterkunde befasste, konnte dieser genau, wie die Mönche, gewisse Krankheiten heilen bzw. lindern.
Nur musste dieser Mensch dann doch sehr vorsichtig sein mit dem was er tat. Man wusste zwar, dass diese Mittel halfen, doch wie die Wirkung auf den Einzelen genau aussah konnte man nicht voraussehen. Und ging das auf Grund einer Allergie z. B. in die Hose, dann kam natürlich der Aberglaube ins Spiel und die Kirche konnte mal wieder sagen:

"Nun seht ihr, dass diese Kunst nur mit Hilfe Gottes angewandt werden darf. Und das der- oder diejenige jetzt schlechter dran ist als zuvor oder sogar gestorben ist, hat damit zutun, dass da vielleicht auch "der Teufel" seine Hand im Spiel hatte. Denn nur wir können mit Gottes Hilfe sagen, was gut für euch ist."

Wobei natürlich nicht verschwiegen werden darf, dass es genau so viele Todesfälle dort gab. Nur dann konnten sie sagen, ja das war der Wille Gottes oder aber die Behandlung darum nicht angeschlagen, weil der Patient nicht gläubig genug gewesen ist.
Ich denke, dass die Heilkräuterkunde dadurch über die Jahrhunderte in Verruf gekommen ist und das spukt bei vielen auch heute noch in den Köpfen herum. Bestes Beispiel für profunde Kenntnisse in der Kräuterkunde ist Hildegard von Bingen. Aber wer, außer dem Klerus, war zu dieser Zeit des Lesens schon mächtig?
Ich habe da zwei schöne Bücher für Dich. Das eine spielt im 12. Jahrhundert und heißt "Der Medicus". Bestimmt schon von gehört. Es handelt sich zwar um einen Chirurgen, spiegelt aber den Zeitgeist ziemlich gut wieder. Das andere habe ich nur als Hörbuch. "Die Mission des Wanderchirurgen". Das spielt im 16. Jahrhundert und dreht sich um die Pest. Dieser Mann versucht herauszufinden, wie man sich vor der Pest schützen kann und wie diese auf den Menschen übertragen wird. In dieser Story sind alle damals vermeintlich relevanten medizinischen Meinungen einbezogen. Spannend gemacht.

mfg

Hank

3

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 15:31

Huhu zusammen,

an sich bin ich eine Befürworterin von allem Natürlichen. Allerdings muss ich gestehen: Ohne die chemische Keule würde es mich nicht mehr geben. Vor fünfzehn Jahren hatte ich einen totalen Burnout, und da mein Immunsystem auf Null gesunken war, was ich allerdings zu dem Zeitpunkt nicht wusste, kam kurz vor Weihnachten eine bakterielle Infektion hinzu - durch eine simple Mittelohrentzündung! Als ich schließlich mit fast 42 Grad Fieber ins Uniklinikum eingeliefert wurde - ich war zuvor ohnmächtig im Bad zusammengebrochen - bekam ich abwechselnd zwei verschiedene Antibiotika verabreicht, und die haben zum Glück sofort angeschlagen. Ich erinnere mich noch, wie die Ärzte flüsterten, es sei eine Art Versuch, garantieren könnten sie nichts. Nach zehn Tagen wurde ich entlassen, sowohl die Ruhe als auch die Antibiotika hatten mir gut getan. Immerhin habe ich dadurch gelernt, mich arbeitsmäßig auch mal zurückzunehmen und auf die Bremse zu treten.

Bei einer normalen Erkältung (also ohne Fieber) nehme ich nie etwas, die sitze ich einfach aus.

@Hank: "Der Medicus" ist jetzt verfilmt worden und kommt in Kürze in die Kinos.

LG Medusa

4

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 15:50

Hallo zusammen,

zu diesem Thema möchte ich auch einmal meinen Senf dazugeben. Vor Jahren habe ich eine Heilpraktiker-Ausbildung gemacht und mich seit damals intensiv mit der Homöopathie in Theorie und Praxis beschäftigt. Ich arbeite zwar nicht als Heilpraktiker, aber die Faszination hat mich nicht losgelassen, da ich im Freundes- und Verwandtenkreis einige schöne Erfolge mit homöopathischen Mitteln erzielen konnte (Erkältungskrankheiten, kleine Verletzungen, Rückenbeschwerden usw.)

Hank und Medusa, wie ihr schon sehr richtig schreibt, sollten Homöpathie und Schulmedizin einander nicht ausschließen, sondern einander ergänzen. Es wäre z.B. fahrlässig und gefährlich, bei schweren bakteriellen Infektionen auf Antibiotika zu verzichten. Jeder, der homöopathische Mittel einsetzt, sollte auch ihre Grenzen kennen.

Es ist leider wahr, dass die Wirkung homöopathischer Mittel noch nicht eindeutig wissenschaftlich erwiesen ist. Der Glaube an die Wirksamkeit spielt sicher in einigen Fällen eine Rolle (Placebo-Effekt), ist aber nicht notwendig. Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Homöopathie sehr gut bei Säuglingen und Tieren wirkt, die natürlich nicht wissen, was sie da zu sich nehmen.

Die Wirkungsweise ist immer noch weitgehend ungeklärt, obwohl es Forschungsansätze gibt (Stichwort Quantenmechanik u.ä.) Dass es jedoch eine Wirkung gibt (vorausgesetzt das richtige Mittel wird eingesetzt, was die eigentliche Kunst des Homöopathen ist), können eigentlich nur totale Ignoranten noch bestreiten. Von dieser Spezies gibt es aber leider noch eine ganze Menge, und nicht nur in Medizinerkreisen.

Eines ist mir noch ganz wichtig zu sagen, da es hier noch viele Mißverständnisse gibt:

Naturheilkunde (Pflanzenheilkunde=Phytotherapie) ist nicht dasselbe wie Homöopathie!!!

Diese beiden Therapie-Arten darf man nicht in einen Topf werfen, denn sie gehen von völlig verschiedenen Wirk-Prinzipien aus. Nicht jeder Naturheilkundler muss also zwangsläufig auch Homöopath sein.

Bei der Pflanzenheilkunde werden enweder die ganze Pflanze, Teile davon oder nur bestimmte Inhaltsstoffe verwendet, um Krankheitssymptome zu behandeln (Heilung oder Linderung der Symptomatik).

Die Homöopathie geht da ganz anders vor, außerdem werden nicht nur Pflanzen verwendet, sondern Mineralien, Metalle oder z. B. auch Bienen- oder Schlangengift und viele andere Substanzen. Hier wird nach dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip vorgegangen. Das heißt, wenn eine Substanz als Vergiftungserscheinung Kopfschmerz hervorruft, wird die gleiche Substanz, als homöopathisches Mittel aufbereitet, bei Kopfschmerz eingesetzt. Das ist alllerdings sehr vereinfacht dargestellt, denn da es z.B. sehr viele Arten von Kopfschmerz gibt (bohrend, stechend, hämmernd usw.), gibt es nicht nur ein Kopfschmerz-Mittel, sondern es muss jeweils individuell für den Patienten ausgesucht werden. Wenn der Patient z.B. einen bohrenden, halbseitigen Kopfschmerz hat, werde ich keinen Erfolg haben, wenn ich ihm ein Mittel gebe, dessen typische Symptomatik stechende beidseitige Kopfschmerzen sind.

Das A und O für jeden Behandler ist es also, nach intensiver und gründlicher Anamnese (Patientenbefragung) das für ihn passende Mittel herauszufinden. Bei dieser Befragung geht es nicht nur um körperliche Beschwerden, sondern es wird im Idealfall auch die psychische und emotionale Verfassung des Patienten erörtert, speziell wenn es um langwierige oder chronische Erkrankungen geht. Es sollte immer versucht werden, die Ursache einer Erkrankung herauszufinden oder diese wenigstens einzugrenzen.

Nun noch kurz zur Herstellung eines homöopathischen Mittels. Die meisten wissen, es hat irgendwas mit Verdünnen zu tun, dann hört es aber auch schon auf.

Die Ursprungssubstanz wird tatsächlich nach einem bestimmten Schema immer weiter verdünnt und verschüttelt, das ist das sogenannte Potenzieren. Es gibt die niedrigen Potenzen (D-Potenzen, z.B. D4, D6 usw.), das sind die noch nicht so stark verdünnten Mittel, die bevorzugt bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber usw.) eingesetzt werden.

Dann wird immer weiter verdünnt und verschüttelt, über die C- bis hin zu den LM-Potenzen. Das sind die sogenannten Hochpotenzen, bei denen rein chemisch gesehen kein Molekül der Ursprungssubstanz im ferigen Mittel mehr enthalten ist.

Wie kann eine solche Lösung denn wirken? Das ist die große Frage, über die die Wissenschaft heute immer noch stolpert. Erfahrene Homöopathen werden jedoch bestätigen, dass gerade die Hochpotenzen (natürlich immer sehr sorgfältig ausgesucht nach gründlicher Anamnese) die Psyche und Gemütsverfassung eines Patienten in erstaunlicher Weise positiv beeinflussen können. Auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung.

Ich hoffe, ich konnte ein bißchen Aufklärungsarbeit leisten und habe euch nicht gelangweilt, weil ihr das alles schon wußtet :D Auch wenn die Homöopathie immer noch umstritten ist, mein Motto ist in diesem Fall: Wer heilt, hat Recht.

Viele Grüße und noch schöne Weihnachten an alle
Ralph

5

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 17:48

Danke Ole, das hast du klasse geschrieben.

Auch wie Medusa schon schreibt, hat die Homöopathie auch ihre Grenzen, jedenfalls aus meiner Erfahrung heraus.
Mein Sohn, der im Kleinkindalter einmal schlecht hörte, wegen ständiger Mittelohrentzündungen und Flüssigkeit hinterm Trommelfell,
wurde von seinem Konstitutionsmittel eine LM- Potzenz verabreicht. Bereits am nächsten Tag hörte er wieder deutlich.
Das Mittel hat also sofort angeschlagen.
Allerdings, solange sich die Umstände nicht verändern (bzw. die Ursache nicht behoben wird), kann dieselbe Krankheit immer wiederkehren.
Deshalb musste später doch noch operativ eingegriffen werden.

Die D-Potzenzen wirken ja hauptsächlich auf die körperliche Ebene. Die C-Potenzen wirken tiefgreifender auf die Psyche.
Mich interessiert, wie Ihr Euch entscheidet, eine bestimmte Potenz zu geben.
Ich mach das nämlich aus dem Gefühl heraus. Begonnen hab ich hauptsächlich mit D-Potenzen, und bin bei einigen Mitteln später auf
C30 Potenzen gegangen, bei anderen widerum nicht.
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

6

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 18:49

Hallo Maggy,

freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Ich merke schon, du kennst dich aus in der Materie. Bei der Auswahl der Potenz halte ich es wie du, ich höre auf mein Bauchgefühl. Erstmal relativ niedrig anfangen, sollte eine Reaktion ausbleiben, obwohl man sicher ist, das richtige Mittel gefunden zu haben, kann man ja immer noch auf andere Potenzen ausweichen.

Besonders befriedigend ist es natürlich, wenn es beim Patienten zur sogenannten Erstverschlimmerung kommt, die eindeutig anzeigt, dass der Körper auf das Mittel reagiert. Man darf nur nicht vergessen, den Patienten auf die Möglichkeit und die Bedeutung der Erstverschlimmerung hinzuweisen.

Die meisten Behandler haben so ihre "Lieblings-Potenzen", die sie bevorzugt einsetzen, meist D4-D12, und begründen das fast immer auch mit Gefühl und Erfahrung. Es herrscht außerdem in weiten Kreisen die Ansicht vor, man sollte die C30-Potenz nur als einmalige Gabe geben.

Sonstige C-Potenzen werden meines Wissens relativ wenig gegeben, LM-Potenzen als Konstitutionsmittel häufig als LM6 oder LM8. Das Gefühl spielt hier wirklich eine große Rolle. "Ungerade" Potenzen werden von den meisten Behandlern als "unharmonisch" empfunden und deshalb nicht eingesetzt.

Mich persönlich interessieren besonders die LM-Potenzen. Bei der Anwendung sollte man allerdings sehr genau wissen, was man tut und Vorsicht walten lassen. Es kann nämlich auch bei diesen Hochpotenzen, die eigentlich keine Ursubstanz mehr enthalten, zu heftigen Reaktionen und Erstverschlimmerungen kommen, sowohl körperlich als auch psychisch. Da muss einem der Patient schon sehr viel Vertrauen entgegenbringen, dass man die Sache im Griff hat (das sage ich aus eigener Erfahrung z.B. mit meiner Mutter).

Viele Grüße
Ralph

7

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 20:44

Hi Ralph,

also entscheidest du auch aus dem Bauchgefühl heraus. :) .

LM-Potzenzen würde ich als Laie nicht selbst verabreichen, benutze die Mittelchen nur zum eigenen Hausgebrauch
nachdem eine Heilpraktikerin (die klassische Homöopathie gelernt hat) mir damals einiges beigebracht hatte.
Daher geh ich in der Regel nicht höher als C30. Hab mal ein Mittel selbst ausprobiert, was höher lag. Dadurch ging
es mir allerdings nach einiger Zeit dauerhaft schlechter. (und sie wusste wohl nicht, was sie tat......)
Seitdem meide ich solche Potenzen.
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

8

Donnerstag, 26. Dezember 2013, 12:40

Ohje, darf ich überhaupt was dazu sagen? ^^ Bin Krankenschwester und damit eigentlich "volle Möhre" in der Schulmedizin gefangen. Eieieiei....

Allerdings muss ich sagen, dass ich die Homöopathie der Schulmedizin sehr oft vorziehe. Gerade, was mich selbst betrifft, da greife ich nur im Notfall auf chemische Substanzen zurück.

Bin aber mehr die "Kräuterhexe", da haben mich wohl Hildegard von Bingen und Maria Treben sehr beeinflusst. Wenn ich zu Hause in Südtirol bin, gehe ich viel spazieren, sammle Kräuter, setze Alkoholauszüge an etc. Die Natur hat sehr viel zu bieten. Nach einer Knie-OP hat mich eine gute Freundin sofort mit Beinwell-Umschlägen behandelt und innerhalb einer Woche konnte ich wieder normal auftreten und das Knie voll belasten.

Auch was Globuli betrifft, meine Allergiesymptome behandle ich kurzfristig mit D-Potenzen. Und auch als ich in meiner Ausbildung einen Einsatz im Münchner Kinderspital hatte, durfte ich feststellen: die arbeiten auch mit Globuli ^^ Und es wirkt! Gerade wenn die Kinder aufgeregt sind, oder Schmerzen haben, in 90% der Fälle wirkt es. Über Potenzen oder Wirkstoffe kann ich aber im Nachhinein nichts mehr sagen, das ist schon zu lange her, Chamomilla war aber wohl mit dabei.

Aber ich möchte gerne auch mal zurückfragen, weil ich gestern über dieses Thema gestolpert bin...
Es gibt ja Symbole, wie die Reiki-Symbole oder auch die Symbole nach Körbler. Hat das schon jemand ausprobiert? Und wenn ja, wie sind die Erfahrungswerte?
Öffne dein Herz - dann nimmst du wahr, was deine Augen nicht sehen!

9

Donnerstag, 26. Dezember 2013, 15:48

Hallo Epiphania,

erstmal herzlich willkommen im Forum. Es freut mich natürlich, dass du als "Schulmedizinerin" auch deine guten Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht hast. Da du Chamomilla, also Kamille erwähntest: das ist tatsächlich gerade bei Kindern ein bewährtes Mittel zur Beruhigung, aber auch z.B. bei Zahnungsbeschwerden bei Säuglingen.

Um es noch einmal ganz klar zu sagen: die Schulmedizin ist wichtig und unverzichtbar, die Homöopathie kann jedooch in vielen Fällen eine Alternative sein oder wenigstens unterstützend und ergänzend wirken.

Viele Grüße
Ralph

10

Donnerstag, 26. Dezember 2013, 21:17

Ohje, darf ich überhaupt was dazu sagen? ^^ Bin Krankenschwester und damit eigentlich "volle Möhre" in der Schulmedizin gefangen. Eieieiei....


klar darfst du was dazu sagen....das ist sogar erwünscht :)

Wieso bist du in der Schulmedizin gefangen? Ich glaub, selbst die Schulmedizin wird so peu a peu immer offener für alternative Medizin, soweit eine Diagnose das zulässt. Manche Ärzte sind noch absolut dagegen, andere integrieren sie mittlerweile bei ihren Behandlungen.

Wie ich letztens erfuhr, wird in einem Krankenhaus in unserer Nähe mittlerweile zur Schmerzlinderung schon mit ätherischen Ölen (zum Einreiben) gearbeitet anstatt mit medizinischen Salben. Die Patienten selbst spüren wohl den Unterschied und sagen dass diese besser wirken als die fertige (sehr bekannte Marke) Salbe.

Hab eine gute Bekannte, die Arzthelferin ist, und nur der Schulmedizin vertraute. Vor einigen Jahren, ihr Sohn war damals etwa 7 Jahre alt und hatte seit Tagen starken Durchfall, bei dem keine Medizim ihm half. Wir sprachen darüber und ich bot ihr an, Carbo vegetabilis D6 ( Holzkohle) vorbei zu bringen. Am nächsten Tag war der Durchfall verschwunden und sie rief an, um mir diesen positiven Verlauf mitzuteilen.
Liebe Grüße
Maggy
(never say never)

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