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1

Dienstag, 17. Juli 2018, 18:05

Der Mottenmann - Mothman

Hallo, :)

bei Mothman, dem Mottenmann handelt es sich um ein Fabelwesen, das angeblich in den 60er Jahren mehreren Einwohnern in Virginia erschienen sein soll.

Die Kreatur wird beschrieben als ein großes Wesen mit roten Augen und Flügeln und soll angeblich Unglücksfälle ankündigen.

2002 gab es dann einen Kinofilm über Mothman und in der Kleinstadt Point Pleasant wurde der Kreatur sogar ein Denkmal errichtet.

Angeblich soll Mothman auch in Chicago, China und Tschernobyl aufgekreuzt sein.

Was denkt ihr über Mothman? Handelt es sich nur um Einbildung einiger übermüdeter Einwohner von Point Pleasant, um Geschäftemacherei, damit mehr Touris in den Ort kommen, um ein mutiertes oder noch unbekanntes Tier, oder was meint ihr...?

2

Dienstag, 17. Juli 2018, 19:37

Servus,

ich würde sagen, einfach Geschäftemacherei und Besucheranziehung (Wobei die Legende viele auch abgeschreckt haben dürfte...) Chicago? USA. Wie auch Virginia. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. China? Die Chinesen denken sich so einiges aus, um mehr Toristen zu bekommen. Und Tschernobyl... Nach dem Reaktorunfall wurden da tatsächlich schon mehrere Mutierte Tiere entdeckt. Zum Beispiel Dreiäugige Fische, Hunde mit zwei Köpfen und so weiter. Also könnte es THEORETISCH in Tschernobyl auch sowas wie den Mottenmann geben. Aber in so einer extremen Form?? Eher nicht.

3

Dienstag, 17. Juli 2018, 20:33

Wird wohl so ne Urban Legend sein.

Ich glaube durchaus an Dinge, die (noch) nicht erklärbar sind, aber so n Mottenmann?????? Nö.....eher nicht.
Da hatte wohl jemand ne ziemlich blühende Phantasie und gerade in den ländlichen amerikanischen Provinzen. .....sind die Leute doch gern mal reichlich durchgeknallt.
Ein Mensch denkt logisch,
Schritt für Schritt,
jedoch er kommt nicht weit damit.
Ein anderer Mensch ist besser dran,
er fängt ganz schlicht zu glauben an.
Im Staube bleibt Verstand oft liegen,
der Glaube aber kann auch fliegen.
(Eugen Roth)

4

Mittwoch, 18. Juli 2018, 05:48

Moin Luna,

ja, ich kann mich auch irgendwie nicht so richtig damit abfinden, dass ein solches Wesen existieren soll.


Allerdings war das Thema schon einmal im Nov. 2009 von mir angerissen worden. Ich habe gerade mal den entsprechenden Link zu diesem Thread herausgesucht.


Vielleicht sind in der damaligen Beschreibung, die ich dort als Eingangspost eingestellt habe noch weitere Informationen zu entnehmen.


The Mothman.......


Der, im Beitrag von Sindy, erwähnte Link ist inzwischen nicht mehr erreichbar. Werde aber auch noch mal recherchieren, ob ich noch mehr rausfinden kann.

Wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Vielleicht lässt sich ja nach knapp neun Jahren einiges aktualisieren.



mfg

Hank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hank« (18. Juli 2018, 05:54)


5

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:16

Huhu zusammen!

Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein Wesen wie den ´Mothman´ gibt. Allein schon dadurch, dass er eine menschenähnliche Gestalt - nur eben mit Flügeln - haben soll, wirft einiges an Fragen auf.

Kein warmblütiges Lebewesen auf der Erde hat 6 Gliedmaßen. Selbst Fliegende Hunde/ Füchse haben nur 4.


Nehmen wir mal das Skelett. Wenn der Schultergürtel nicht nur die Arme, sondern zusätzlich noch 2 Flügel + der dazugehörigen Muskeln und Sehnen tragen soll, wäre die "Konstruktion" nicht nur zu schwer, sondern auch zu kopflastig zum Fliegen. Um das auszubalancieren, bräuchte er einen entsprechend langen Schwanz, von dem in den Beschreibungen, die ich bisher gelesen habe allerdings keine Rede war.

Da in der Natur ja alles auf möglichst geringen Energieverbrauch ausgelegt ist (den bekloppten ´Homo sapiens´ mal nicht mitgezählt), sind also Arme und Flügel Käse. Eben genau wie bei den Fliegenden Hunden/ Füchsen.

Ein anderer Aspekt: Die Comicfigur ´Batman´ wurde zwar schon 1939 erfunden, Comics selbst hatten aber so in den 60er Jahren den größten Hype erreicht. Und siehe da: Erste Sichtung von ´Batman´ ´Mothman´: 15. November 1966 auf dem Gelände der aufgelassenen Munitionsfabrik "West Virginia Ordnance Works"; ein Treffpunkt der Hot-Rod-Szene (Stelle ich mir ein bischen so vor, wie in dem hinlänglich bekannten Film "...denn sie wissen nicht, was sie tun"). Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass die Jungs und Mädels bei ihren Treffen nicht nur Rennen gefahren sind, sondern auch gerne mal einen gebechert oder sich sonstwas eingeschmissen haben: Voila´, ´Batman´ mutiert zu ´Mothman´.

WENN es dieses Wesen also tatsächlich geben SOLLTE, müßte man - vom logischen Standpunkt aus betrachtet - davon ausgehen, dass es nicht von der Erde stammt. Das ergibt aber wieder neue Fragen; etwa: Wie kommt er mit UNSEREM Luftdruck klar? Wie mit der chemischen Zusammensetzung UNSERER Atmosphäre? Wie ernährt er sich? Was ist mit den hier herrschenden Temperaturen?


Was ich damit meine ist: Jedes Lebewesen ist SEINER Umgebung optimal angepaßt; kleinste Veränderungen führen zu Störungen. Man kann es wohl ganz gut an (irdischen :D ) Bergsteigern erklären: Mit zunehmender Höhe nehmen auch die Probleme zu: Druckabfall: Problem. Niedrigerer Sauerstoffgehalt: Problem. Kälte: Problem. usw.usf.

Für mich gibt es daher mehr Argumente, die gegen die Existenz von ´Mothman´ sprechen, als dafür.


Viele Grüße aus Berlin! Heiko
Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität ist der, dass Fiktion einen Sinn ergeben muss...

6

Mittwoch, 18. Juli 2018, 17:09

Moin Heiko,

den Ausführungen kann ich eigentlich nur zustimmen.

Aber andererseits ist es ja auch bekannt, dass nicht unbedingt alles einer Logik entsprechen muss. Gibt ja viele Beispiele, in denen wir im Laufe der Jahrhunderte unsere Logik immer wieder den Gegebenheiten anpassen mussten.

Mutationen wären auch nicht auszuschließen. Es scheint ja noch so vieles zu geben, was eigentlich noch nicht entdeckt wurde.


Aber manchmal hat Logik nicht unbedingt etwas damit zutun, was wir uns darunter vorstellen.........


mfg

Hank

7

Mittwoch, 18. Juli 2018, 18:55

Moin Hank!


Mutationen: Ja. Nur bräuchten diese Abertausende von Jahren, um sich als eigene Art/ Unterart zu etablieren, womit der Mensch als biologische Basis der Grundlage des Fundamentes ( index.php?page=Attachment&attachmentID=641 ) für ´Mothman´ schonmal ausscheiden dürfte: Soweit überliefert, hat der Mensch -allermeist- mißgestaltete Nachkommen "entsorgt". Ertränkt, verbrannt, verbuddelt, in die Schlucht geschubst; was weiß ich. Damit die Nachbarn nicht tratschen. :whistling:


Im Übrigen müßte es dann auch URALTE Überlieferungen vom ´Mothman´ geben, so als ´Höhlencomic´ oder so. Gibt es aber m.W.n. nicht.


Viele Grüße! Heiko

EDIT: Apostrophen ergänzt
Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität ist der, dass Fiktion einen Sinn ergeben muss...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kojakfrise« (18. Juli 2018, 22:56)


8

Mittwoch, 18. Juli 2018, 19:46

Moin Heiko,

da stehe ich vollkommen an Deiner Seite.

Aber Mutationen können auch durch andere Faktoren begünstigt und vor allem schneller vonstatten gehen. Man bedenke nur die radioaktive Strahlung.


Ich gab ja auch nur zu bedenken, dass manches, was wir heute als logisch ansehen, sich schon einige Jahre später als vollkommen unlogisch herausstellen kann.

Wobei ich bei dieser Erscheinung auch von einer "Urban Legend" ausgehe, die dann weiter für den Tourismus vermarktet wurde.


mfg

Hank

9

Mittwoch, 18. Juli 2018, 20:07

Alles richtig, Hank!

Allerdings sprach ich ja auch von einer eigenen Art/Unterart, sodass zu ´Mothman´ auch ´Mothwoman´ gehören müßte. (Wäre dann NOCH kopflastiger :D )

Einzelne Individuen würden ja auch wieder verschwinden, da "der Schnitter" irgendwann danach grabscht.

Nehmen wir mal an, ´Mothman´ als ungefährer Humanoid hätte eine ähnliche Lebenserwartung wie wir; nehmen wir weiter an, er wäre zum Zeitpunkt der ersten Sichtung 25 Jahre alt gewesen: Er wäre heute 77! Und fliegt am Stock, oder wie? index.php?page=Attachment&attachmentID=643


Mutationen -durch was auch immer- setzen sich aber nur durch, wenn sie sich fortpflanzen können und die Nachkommen überlebensfähig sind. Mutanten werden "vom Rest der Gesellschaft" aber regelmäßig gemieden/gekillt, sodass man das wohl ausschließen kann. Oder würdest Du eine Frau mit 2 Köpfen ehelichen? (Oh Mann, da hättest Du NIE Deine Ruhe ... :wacko: )


Viele Grüße! Heiko

EDIT: Ortographiefehler behoben
Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität ist der, dass Fiktion einen Sinn ergeben muss...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kojakfrise« (18. Juli 2018, 22:59)


10

Donnerstag, 19. Juli 2018, 16:35

Hallo,
es gibt große Eulenarten, die können eine Flügelspannweite von bis zu 2 Metern erreichen. Zum Beispiel der Milchuhu (Bubo lacteus), der aber in Afrika beheimatet ist.
Manche Leute halten Vögel in der Voliere, und auch Eulen werden hierfür gezüchtet. Wenn jetzt ein Vogelliebhaber in oder um Point Pleasant einen dieser Uhus oder ein Paar davon in der Voliere hielt und die Vögel durch Unachtsamkeit des Halters in die Freiheit entkommen konnten, dann ergäbe sich eine interessante Möglichkeit. Mothman wurde nachts mit leuchtenden Augen gesichtet und hatte anscheinend keine Angst vor den Menschen, in deren Nähe er herumflog.
Eulen, die eine Weile in menschlichr Nähe in der Voliere gelebt haben, könnten wieder die Nähe von Menschen suchen, wenn sie auf der Futtersuche sind, was erklären könnte, dass Mothman keine Angst vor Menschen hatte.
Wenn dann noch einige geschäftstüchtige Hotelbesitzer dazukommen, die das Ganze aufbauschen, dann könnte (muss aber nicht) es so gewesen sein....

11

Donnerstag, 19. Juli 2018, 17:36

Huhu Luna!

DAS wäre natürlich auch eine plausible Erklärung! Sehr gut! :thumbsup:

Viele Grüße aus Berlin! Heiko
Der Unterschied zwischen Fiktion und Realität ist der, dass Fiktion einen Sinn ergeben muss...

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